Hey, ich bin Amelie.
Die Fühlende.
Die, die früh gemerkt hat: so wie alle es machen, will ich es nicht, aber lange nicht wusste, wie es stattdessen geht. Ich habe es noch immer nicht vollkommen „herausgefunden“, aber ich bin mutig genug, es ehrlich zu erforschen – und genau darin unterstütze ich dich.
Bei mir gibt es kein „Ich habe alles gelöst und zeige dir jetzt die 10 Schritte zur Freiheit“. Klingt zwar verlockend, doch wir sind zu individuell für fertige Konzepte. Dein wahrhaftiges Sein ist dein Geschenk.
MEINE GESCHICHTE
Wie alles begann.
Schon früh habe ich gemerkt, dass ich anders bin. Tief fühlend. Sensibel. Am glücklichsten in echter Verbindung, ehrlichen Gesprächen und der Natur – dort, wo die Lautstärke runtergedreht ist und die innere Stimme hörbar wird.
Mit Leistung konnte ich wenig anfangen und habe Menschen schon immer nach ihrer Energie und ihrem Auftreten wahrgenommen und wertgeschätzt. Je echter und ehrlicher, desto wohler habe ich mich gefühlt.
Doch in einer Welt, in der Funktionieren anerkannt und über die eigenen Grenzen zu gehen oft sogar gelobt wird, habe ich nie so ganz gewusst, wohin mit mir.
VON FREEZE ZU FLOW
die Veränderung
Ich habe mich oft gefragt, warum ich scheinbar weniger Ambitionen hatte, etwas Bestimmtes im Außen zu erreichen. Heute weiß ich:
es lag nicht an fehlenden Träumen.
Es lag daran, dass ich kein Vorbild hatte, wie man seinen Weg geht, ohne auszubrennen. Ohne die eigenen gesundheitlichen Signale zu übergehen.
Vielleicht erkennst du dich darin. Vielleicht kommst du aus dem Funktionieren – und spürst, dass es anders gehen darf.
Als sensible Frau in einer lauten Welt durfte ich erst lernen, dass man nicht über seine Grenzen gehen muss, um weiterzukommen. Sondern dass man sie bewusst wahren darf, um das Leben – mit all seinen Höhen und Herausforderungen – wirklich halten zu können.
Der Weg dorthin war geprägt von überwältigenden Gefühlen. Blockaden und Freezemode statt Hustle. Rückzug statt Laut werden. Überforderung und Nicht-ins-Tun-Kommen gehörten lange zu meinem Alltag – inklusive der harten Selbstverurteilung, die darauf folgte.
Dass es anders möglich ist, durfte ich erleben, als ich mehr und mehr mit Menschen in Kontakt kam, die wahrhaftig handeln – aus Liebe, aus Freude und aus innerer Überzeugung. Nicht, um ein Ziel zu erreichen, sondern um die menschliche Erfahrung und den Prozess dorthin lebendig zu gestalten. Sie nutzen ihre Tools, um ihre innere Kapazität zu erweitern – nicht um sich zu optimieren, sondern um sich freier entfalten zu können. Solche Vorbilder haben mir lange gefehlt. Genau dieses Geschenk möchte ich heute weitergeben.
Yoga wurde zur Rückverbindung. Die Selbstständigkeit zu meinem eigenen Weg. Ganzheitliche Arbeit zu einer natürlichen Entwicklung.
Ich habe früh gelernt, leise zu sein, um Konflikte zu vermeiden. Dabei habe ich meine eigene Stimme immer wieder zurückgestellt und mich angepasst – oft entgegen meiner eigenen Werte.
Diese vermeintliche Harmonie funktioniert eine Zeit lang. Doch wenn die innere Diskrepanz zwischen dem, was du fühlst, und dem, was du nach außen lebst, zu groß wird, meldet sich der Körper.
So war es bei mir: Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung, Schlafprobleme, wenig Kapazität. Zeichen dafür, dass ich mich selbst nicht ganz lebte.
Zudem hat mir Klarheit gefehlt, was ich denn überhaupt vom Leben möchte. Jeder weitere Schritt kam durchs einfach Ausprobieren. So auch, dass ich mich entschieden habe, ein duales Studium in Fitnessökonomie zu machen, was mich auf meine ganz eigene, individuelle Reise gebracht hat.
(Die Details dazu teile ich ausführlicher in meinem verlinkten Podcast Episode.)
Ich habe gemerkt, Bewegung allein reicht nicht. Leistung allein erfüllt nicht, denn wir sind ganzheitliche Wesen. Erst als ich begann, meinem Körper wirklich zuzuhören, meinen Gefühlen nicht nur Raum zu geben, sondern diese anzunehmen und meine Sensibilität nicht länger als Schwäche zu sehen, entstand etwas Neues.
Und da bin ich heute.
Yogalehrerin, Mentorin für ganzheitliche Gesundheit und Raumhalterin für bewusste Veränderungsprozesse. In meiner Arbeit verbinde ich Körperarbeit, Nervensystemregulation, Spiritualität im Alltag und unternehmerische Freiheit.
Ich begleite Frauen, die spüren, dass sie ihr Leben bewusster, freier und selbstbestimmter gestalten möchten – ohne sich dabei von sich selbst zu entfernen. In meinen Räumen geht es nicht darum, dich zu optimieren. Sondern darum, dich zu erinnern, dass alles, was du suchst, bereits in dir angelegt ist.
Du musst nicht alles verstanden haben, um loszulegen. Offen und neugierig bleiben reicht.
Für mich war Freeze lange die größte Frustration. In Bewegung zu bleiben wurde mein Reminder, dass es sich gut anfühlen darf – und solange es das nicht tut, experimentiere ich weiter. Mein Inneres ist mein Kompass.
Ich bin selbst auf dem Weg, der sich Leben nennt. Ich lerne, meine Stimme zu benutzen, dass Meinungsverschiedenheiten menschlich und Sanftheit und Stärke kein Widerspruch sind.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich dich so gut verstehe.
Du musst dich nicht verbiegen, um dazuzugehören. Im Gegenteil: du findest deinen Platz, wenn du wahrhaftig du bist. Wenn du deiner inneren Stimme folgst – auch ohne Masterplan. Du darfst Oasen im Alltag schaffen und deinem Tempo vertrauen.
Wenn du dich in meinen Worten erkennst, wenn du spürst, dass du nicht härter und enger, sondern ehrlicher leben willst, dann bist du hier richtig.